Allgemeine Informationen zum Buch - " Kein bisschen Frieden im Paradies"


Kurzbeschreibung

 

Bernd Leicht erzählt in diesem Buch über seine schrecklichen und schönen Erlebnisse, die er im Irak hatte.

   Die schrecklichen Erlebnisse ereigneten sich in der Umgebung von Basra. Er war im Jahr 1983 im Irak tätig, zur gleichen Zeit tobte ein erbitterter Glaubenskrieg zwischen dem Iran und Irak. Nicht nur der Krieg war schrecklich, sondern auch andere Vorkommnisse, die ihn heute noch belasten.

   Die schönen Erlebnisse hatte er im Garten Eden und den Sümpfen, also zwischen den beiden großen Flüssen, Euphrat und Tigris. Hier im Garten Eden soll das Paradies gewesen sein. Nach der biblischen Erzählung, hat hier das erste Menschenpaar gelebt, Adam und Eva.

 

Viele schlimme Erlebnisse, die er machte, veränderten seine Meinung über den Islam.

 

Warum die Muslime sind, wie sie sind, versteht er jetzt zwar einigermaßen, akzeptieren kann er deren Allah unterworfene Lebensweise absolut nicht.


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01-Eine schockierende Kultur

 

 

Wir haben uns für die Übernachtung im Flughafen entschieden. Dort lagen mindestens 400 Pakistani, Chinesen, Chilenen, Japaner und Beduinen und was es noch für Bevölkerungsgruppen gibt.

 

Es stank bestialisch nach Körper-Gerüchen.

 

Am nächsten Tag mussten Werner und ich uns bei einem uniformierten Beamten melden, der uns offiziell aus Kuweit auswies. Die ganze Prozedere der Ausweisung, lief mit einer für uns ungewöhnlichen Ruhe ab.

 

Der Taxifahrer, der uns zur Grenze bringen sollte, hatte einen unangenehmen penetranten Körpergeruch. Wir bekamen unsere Koffer und gingen zu dem Auto oder besser gesagt was davon übrig geblieben war, denn es war mal eins, ein alter amerikanischer Straßenkreuzer in einem äußerst desolaten Zustand. Schon nach rund 200 Metern überquerte der Fahrer einfach eine zweispurige Autostraße, einschließlich eines mindestens 40 Meter breiten Mittelstreifens.


02-Der Grenzübertritt

 

 

So nun waren wir im Irak. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gab, mussten wir ein Taxi nehmen. Den Preis haben wir jetzt vorher ausgehandelt, denn es hatte keinen Taxameter eingebaut.

 

Das Taxi war ein weit über 20 Jahre alter Mercedes, keine Karosseriefläche war ohne eine Beule oder Kratzer. Der Fahrer hatte die für Irak typische Kleidung mit einem Kopftuch. Sein Körpergeruch war wieder landestypisch. Werner saß vorn neben dem Fahrer, ich hinten, hinter dem Fahrer. Die Sitzbank hatte auf der linken Seite absolut keinen Halt mehr am Karosserieboden, auch konnte ich an mehreren Stellen auf die Straße sehen. Der Taxifahrer hatte das Problem mit einem Brett, unter dem Sitz von der linken zur rechten Einstiegsleiste gelöst. Darauf war die Sitzbank mit rostigen Drähten befestig.

 

Bremsen konnte der Fahrer zwar, aber nur durch mehrfachen kräftigen Druck auf das Bremspedal. Wir konnten deutlich hören, wie die nur noch aus Metall bestehenden Bremsklötze auf den Bremsscheiben herumkratzten.

 

Vor jedem Überholvorgang hupte er, wenn er die Fahrspuren ohne Blinker und ohne in den Rückspiegel zu schauen, wechselte. Somit ist die Hupe ein wichtiges Fahrzeugteil und unverzichtbar.