Informationen zum Buch - "Angst vorm Krankenhaus"


Kurzbeschreibung

 

Mit zwölf Jahren erkrankte er an Diphtherie und kam in ein kleines Krankenhaus in einer nahe gelegenen Kleinstadt. An die Ärzte dort kann er sich nicht mehr erinnern, weder positiv noch negativ. An die Krankenschwestern, die dort tätig waren, hat er positive Erinnerungen.

 

Er musste im Alter von 14 Jahren wegen einer Entzündung der Nieren in ein Krankenhaus. Dort wurde er von einem Arzt, im Beisein einer Schwesternschülerin, sexuell missbraucht.

 

Eines Tages sollte ihm ein Krankenpfleger einen Katheter zur Blase legen. Er bekam dabei eine Erektion der Pfleger versuchte es trotzdem weiter. Dann fragte er ihn: »Bist du wirklich erst 15 Jahre alt? Dafür hast du aber schon einen Großen.«

 

Mit 22 Jahren ward er in einer Arztpraxis aufs Widerlichste in seiner Würde verletzt.

 

Seine erste Tochter kämpfte nach einem Unfall um ihr Leben. Der behandelnde Arzt sagte: »Regt euch doch nicht auf, ihr seid noch jung. Könnt noch viele Kinder haben.«

 

Keinesfalls soll dieses Buch eine „Abrechnung“ mit unserem Gesundheitssystem sein. Leider hatte er viele negative Erlebnisse. Natürlich weiß er, dass es ebenso gute Ärzte und Krankenschwestern gibt.

 

Hatte er nur Pech mit dem medizinischen Personal?


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03 - Mein Bruder im Krankenhaus

Eines Tages wurden wir Zeugen, wie eine Krankenschwester meinem Bruder das Erbrochene wieder in den Mund schob. Wütend war mein Vater und beschimpfte die Krankenschwester, diese versuchte, den Vorfall herunterzuspielen. Sie sagte: »Das Essen ist schließlich nicht verdorben, also kann das Kind es auch noch einmal essen.«

 

Auf eine weitere Diskussion mit meinem Vater ließ sie sich erst gar nicht ein. Mein Vater hat sich dann beim Stationsarzt über das Verhalten der Schwester beschwert, aber auch er war der Ansicht, dass die Krankenschwester richtig handelte. Die Gefühllosigkeit des Arztes und der Krankenschwester ist kaum noch zu überbieten, leider ist das heute oft auch noch.


04 - »Du hast aber schon einen Großen«

Eines Tages sollte mir ein Krankenpfleger ein Katheter zur Blase legen. Der Pfleger fing an den Schlauch einzuführen und ohne das ich es wollte oder beeinflussen konnte, bekam ich eine Erektion. Es war mir natürlich mehr als peinlich. Habe mich geschämt und geweint. Also war das, was oder wie der Pfleger es machte, für meine Gefühle, unausweichlich eine sexuelle Handlung.

 

Er versuchte es trotzdem weiter, ich war handlungsunfähig, wie versteinert und konnte mich in dem Moment auch nicht wehren. Dann fragte er mich: »Bist du wirklich erst 15 Jahre alt? Dafür hast du aber schon einen Großen.«

 

Der Pfleger murmelte etwas, verließ den Raum und ließ mich in meiner Lage mit einem halb eingeführten Schlauch auf der Pritsche liegen, ohne mich abzudecken. Kurze Zeit später kam er mit 4 Schwestern, einem Pfleger und einem Arzt wieder in den Raum zurück, in dem ich noch immer entblößt lag.