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Oft wieder missbraucht

Leseprobe aus Kapitel 08

 

Ich war 13 Jahre alt geworden, da kam an einem Abend, ich lag im Bett, mein Vater zu mir. Er setzte sich auf die Bettkante und meinte, dass ich in der Badewanne mich nicht mehr befriedigen darf. Sonst könnten meine Spermien bei meiner Mutter in die Scheide kommen, wenn sie badet. Er schmückte das noch ausgiebig aus.

 

Also musste er mich beobachten, sonst wäre er nicht auf dieses Thema gekommen. Während er mir das sagte, kniete er sich vor mein Bett und schob seine Hand unter die Bettdecke um meinen Penis zu streicheln.

 

Imstande mich zu wehren war ich nicht, er machte so etwas öfter. Wie versteinert war ich jedes Mal, konnte mich nicht wehren, fühlte mich obendrein noch schuldig. Heute ist es für mich unbegreiflich, dass ich das alles duldete, ohne mich zu wehren.

 

Nach einigen Minuten stellte er sich hin, öffnete seine Hose, nahm meine Hand und sagte: »Mach bei mir Mal das Gleiche, was ich bei Dir mache.«

 

Froh war ich auf jeden Fall, als mein Bruder in unser gemeinsames Schlafzimmer kam. Mein Vater hörte sofort auf mich zu berühren und machte seine Hose zu. Mein Bruder tat so, als wenn er nichts bemerkt hätte. Wir haben erst 58 Jahre später darüber gesprochen.

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