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Wir mussten handeln

Leseprobe aus Kapitel 6

 

5 Jahre mit asozialen Mitbewohnern unter einem Dach wohnen sind absolut ausreichend und im Nachhinein auch einfach zu viel.

 

Da die Ungarin eine Zusatzfrist für die Wohnungsräumung eingeräumt bekommen hat mussten wir nun selber handeln und haben zuerst einmal beim Einwohnermeldeamt nachgefragt, ob ihr Mann überhaupt bei unserer Gemeinde gemeldet ist. Bei dieser Anfrage stellte sich dann heraus, dass sie mit verschiedenen Vor- und Nachnamen operiert, bei der Gemeinde anders als bei den Stadtwerken und bei ihrem Arbeitgeber im Altenheim. Natürlich hat sie den Mietvertrag auch mit einem anderen Namen unterschrieben. Ist offensichtlich in Deutschland kein Problem.

 

Wir haben zusätzlich, weil der Mann krankhaft hustet, beim Gesundheitsamt eine Anfrage gemacht. Wir bekamen auch umgehend eine Antwort, in der uns erklärt wurde, dass ein derartiger Husten zum Beispiel eine chronische nicht infektiöse Lungenerkrankung oder eine Herzerkrankung sein kann. Bei den infektiösen Erkrankungen, die Husten verursachen kann es sich auch um eine Tuberkulose handeln.

 

Auch der Umstand, dass die Frau des an Husten erkrankten Mannes als Altenpflegerin arbeitet, sieht das Gesundheitsamt absolut keine Möglichkeit da einzugreifen. Das wäre ausschließlich die Aufgabe des zuständigen Betriebsarztes.

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